Unternehmensberatung mit BAFA-Förderung!


Externe Berater können zum Beispiel dabei helfen, neue Geschäftsfelder zu finden, Ihr Geschäft zu digitalisieren oder die Liquidität sicherzustellen.

 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat hierfür das Förderprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" gestartet. Es berechtigt Jungunternehmen (nicht länger als zwei Jahre am Markt), Bestandsunternehmen (ab drittem Jahr nach der Gründung) und Unternehmen in Schwierigkeiten (Unabhängig vom Unternehmensalter) dazu, Beratungen von einem externen Berater in Anspruch zu nehmen und dabei Teile der Kosten erstattet zu bekommen. Die Unternehmen müssen der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.

Beratungsschwerpunkte der bafa-förderung:

- Allgemeine Beratung zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

- Spezielle Beratung von Unternehmen, die z.B. von Migranten/Migrantinnen geführt werden, zur Fachkräfteeignung und -sicherung oder zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen

höhe der förderung:

Die Höhe der Förderung hängt vom Alter des Unternehmens und der Region des Unternehmenssitzes ab. In den neuen Bundesländern kann der Fördersatz bis zu 80% betragen, in den alten Bundesländern bis zu 50%. Die Region Lüneburg vergibt bis zu 60% Zuschuss.


Neue Richtlinie zur Förderberatung während der Corona-Krise

Aufgrund der Corona-Krise wurde eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows veröffentlicht. Diese Richtlinie ergänzt die bestehenden Rahmenrichtlinien bis 31. Dezember 2020. Unternehmen, die nachweislich und nur durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, können jetzt Beratungen bis 4.000€ beantragen und müssen dabei keinen Eigenanteil leisten. Es werden nur konzeptionelle, individuelle Beratungsleistungen gefördert, reine Fördermittelberatungen sind nicht zulässig.

Mitglied Bundesverband selbstständiger Buchhalter und Bilanzbuchhalter